„Am Besten man reisst dieses alte Haus schnellstmöglich ein! Was wollt Ihr jetzt mit dem alten Haus anfangen? Es wird eine Menge Arbeit auf Euch zukommen, wenn Ihr dieses Haus jemals nutzen wollt!“

So oder so ähnlich lauten die meisten Stimmen, nachdem wir das Haus am Obertor 52 in Vils übernehmen. Es war einmal ein Bauernhof, bis 1984 das Milchkontigent verkauft wurde. Subsitenzwirtschaft mit einem Hof dieser Grösse ist heute nicht mehr möglich, nicht in Zentraleuropa und nicht in einer Umgebung, in der eine politisch gewollte und komplett intransparente Subventionspolitik dominiert.

Also kommt für uns ohenhin nur die Nutzung als Wohnraum in Frage. Wir wollen dort wohnen, in respektvoller Erinnerung an unsere Vorgängergenerationen, die diesen Platz so geschaffen und erhalten haben, wie er heute erscheint. Wir wollen keine grossen Veränderungen an der Gebäudestruktur, dennoch gilt es in Sachen Wohnkomfort nachzurüsten, das Anwesen auf einen Stand zu bringen, der es ermöglicht, den Anforderungen unserer Generation gerecht zu werden, ohne dabei die Hinterlassenschaft unserer Eltern, Gross- und Urgrosseltern in Frage zu stellen – im Gegenteil, in vielen Teilen der neuen Widmung werden sich die Spuren unserer Vorgänger finden lassen.

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